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Tierhalterhaftpflicht Vergleich

Jemand der ein Tier hält, übernimmt mit dessen Anschaffung eine große Verantwortung. Sei es ein Pferd, Hund oder Katze. Alle drei brauchen die richtige Absicherung im Schadensfall. Eine Tierhalterhaftpflicht ist für Hunde- und Pferdebesitzer gleichermaßen interessant. Denn die Tierhalterhaftpflichtversicherung kommt für alle Sach- und Personenschäden auf, die das Tier verursacht. Um die richtige Hundehaftpflicht oder Pferdehaftpflicht zu finden, stellt man am besten zuvor einen Vergleich an, um die Leistungen und Preise miteinander zu vergleichen.
Sollten Sie noch keine Versicherung haben, die aktuelle zu teuer sein oder die Leistungen zu gering, dann können Sie auch hier die Tarife vergleichen.

Tierhalterhaftpflicht Vergleich

Zu den Hunden hat die Stiftung Warentest bereits im Jahr 2011 einen Vergleich angestrebt. Zu Pferden hingegen noch nicht. Dennoch nehmen wir diese Gelegenheit wahr und erläutern, worauf es innerhalb einer Haftpflichtversicherung ankommt, warum sie für jeden Tierbesitzer sinnvoll ist und was sie kostet. Des Weiteren beschäftigen wir uns mit der Privathaftpflicht und warum diese nicht für Pferde oder Hunde geeignet ist. Denn grundlegend lassen sich die Tiere über diese Versicherung nicht absichern.

Hier können Sie die Anbieter vergleichen. 

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Für wen eine Tierhalterhaftpflichtversicherung sinnvoll ist

Eine Tierhalterhaftpflichtversicherung ist für jeden Tierhalter sinnvoll, denn schneller kommt es zu einem Schaden, als dass man überhaupt damit rechnet. Sei es, dass ein sonst gehorsamer Hund seinem Jagdtrieb nachgeht, oder ein Pferd beim Ausschlagen das Auto eines Reiterkollegen trifft. Ist möglicherweise eine Person in den Unfall involviert, kommen auf den Halter hohe Kosten zu, die er alleine meist nicht stemmen kann. Daher ist es immer empfehlenswert und sinnvoll, sein Tier entsprechend mittels Tierhalterhaftpflichtversicherung abzusichern.

Alles rund um die Tierhalterhaftpflichtversicherung und einen Vergleich für den Hund finden Sie auf dieser Seite. 

Welche Schäden von der Versicherung übernommen werden

Mit der Tierhalterhaftpflichtversicherung sind sowohl Sach- als auch Personenschäden abgedeckt. Kommt es beispielsweise zu einem Auffahrunfall, weil der Hund auf der anderen Straßenseite eine Katze gesehen hat und infolgedessen über die Straße läuft, zahlt dies die Versicherung. Ebenso übernimmt die Versicherung jegliche Schäden, die ein Pferd verursacht, sofern ein Einwirken des Besitzers den Schaden nicht hätte verhindern können. Bei einer Sache wird der Neuwert ersetzt oder eine Reparatur, Personenschäden werden mit Genesungszahlungen beglichen.

AnbieterJahresbeitragVersicherungssumme
Baden-Badener (Basis)3 Millionen Euro58 Euro
NV (Max)5 Millionen Euro58 Euro
HanseMerkur3 Millionen Euro59 Euro
DFV12 Millionen Euro65 Euro
Haftpflichtkasse Darmstadt (Plus)5 Millionen Euro68 Euro
Janitos (Balance)7,5 Millionen Euro 69 Euro
WGV6 Millionen Euro72 Euro
DEVK Eisenbahn10 Millionen Euro73 Euro
Huk2415 Millionen Euro75 Euro
SHB3 Millionen Euro77 Euro
Die Versicherung ist keine Pflicht

In manchen Bundesländern ist es Pflicht, die Tiere mittels Haftpflichtversicherung abzusichern. Innerhalb von Berlin, Hamburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ist es Pflicht. In Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern dagegen herrscht keine Pflicht. Die anderen Bundesländer sehen es unterschiedlich, die meisten sind jedoch dafür, zumindest Listenhunde unbedingt mit einer Haftpflichtversicherung auszustatten. Allerdings sollte es für jeden Hundebesitzer eine Selbstverständlichkeit sein, sein Tier versichern zu lassen.

Mehr zur Asstel Versicherung hier. 

Die Privathaftpflichtversicherung greift nicht

Hunde und Pferde müssen mit einer gesonderten Versicherung versichert werden. Die Privathaftpflichtversicherung kommt bei Schäden nicht für diese auf, da sie nur für Kleintiere eingesetzt werden kann. In einer Privathaftpflicht sind Katzen, Ziervögel oder Kaninchen mitversichert. Daher ist es so wichtig, eine eigene Haftpflichtversicherung für Hund oder Pferd anzulegen. Zudem mit einer Privathaftpflichtversicherung in den meisten Fällen nur eine Unterversicherung möglich wäre, da die Deckungssumme oft geringer ausfällt.

Welche Voraussetzungen das Tier mitbringen muss

Um versichert zu werden, muss das Tier bestimmte Voraussetzungen mitbringen. Bei Hunden ist es ein Alter von 2 bis 4 Monaten und die Zugehörigkeit zur richtigen Rasse. Letzteres ist deshalb wichtig, da die meisten Versicherungen sich gegen eine Absicherung von sogenannten Listenhunden wehren. Bei Pferden entscheiden die Versicherungen ebenfalls nach den Kriterien Größe, Rasse und Alter. Allerdings gibt es auch Anbieter, bei denen sowohl die Rasse als auch das Alter keine große Rolle spielen.

AnbieterVersicherungssummeJahresbeitrag
Bruderhilfe15 Millionen Euro91 Euro
Huk2415 Millionen Euro75 Euro
Huk-Coburg15 Millionen Euro79 Euro
DFV12 Millionen Euro65 Euro
BGV Badische Allgemeine10 Millionen Euro100 Euro
DEVK10 Millionen Euro 84 Euro
DEVK Eisenbahn10 Millionen Euro 73 Euro
Ergo10 Millionen Euro147 Euro
Öffentliche Braunschweig15 Millionen Euro106 Euro
OVAG3 Millionen Euro145 Euro

Warum Listenhunde schwer zu versichern sind

Ein Listenhund ist für die meisten Versicherungen ein Gefahrenherd, dessen Tätigkeit man nicht kontrollieren kann. Daher befürchten sie eine vermehrte Inanspruchnahme durch den Besitzer. In einem solchen Fall bleibt dem Versicherten nichts anderes übrig, als sich auf die Suche nach einem anderen Anbieter zu machen. Versicherungen dieser Art gibt es noch genügend, die Konditionen sind nur meist nicht so optimal oder sie fallen etwas teurer aus, was für den Besitzer eine weitere Erschwernis ist. Immerhin zahlt er in den meisten Fällen schon eine höhere Hundesteuer.

Viele Informationen rund um das Pferd hier. 

Erziehung ist die halbe Miete

Sowohl bei Pferden als auch Hunden ist das Problem häufig am anderen Ende der Leine oder des Stricks zu finden. Der Mensch ist verantwortlich dafür, dass sich ein Pferd oder Hund sozialverträglich verhalten. Mittels Bodentraining lässt sich einem Pferd vieles abgewöhnen. Der Besuch einer Hundeschule bringt die täglichen Begebenheiten einem Hund näher. Wer sein Tier bereits gut erzogen hat, kann davon ausgehen, dass er es in Zukunft leichter hat, was dessen Umgang mit Gefahrenquellen umgeht. Die Tiere sind oft gelassener und somit besteht eine geringere Gefahr.

Die Leistungen innerhalb einer Tierhalterhaftpflichtversicherung für Hunde

Die Haftpflichtversicherung für Hunde ist so gestaltet, dass sie in erster Linie sämtliche Sach- und Personenschäden übernimmt, die durch den Hund entstehen. Je nach Tarif werden weitere Zusatzleistungen mit in den Vertrag aufgenommen. Diese können aus Mietsachschäden bestehen, einem Schutz bei vorübergehendem Auslandsaufenthalt oder Deckschäden, die entstehen, wenn der Hund zur läufigen Nachbarshündin rennt und es zu einem ungeplanten Wurf kommt. Des Weiteren übernehmen manche Versicherung den Schutz von Welpen innerhalb der ersten Monate.

Thema Mietsachschäden

Befindet man sich im Urlaub und hat eine Ferienwohnung gemietet, kann es passieren, dass der Hund bei Abwesenheit seiner Besitzer anfängt, Unfug anzustellen. Frisst er den Teppich an oder beschädigt Möbelstücke, muss der Halter hierfür aufkommen. Da der Besitzer die Wohnung aber nur gemietet hat, kommt die Versicherung nicht automatisch dafür auf. Wichtig ist, dass sogenannte Mietsachschäden mit im Vertrag verankert sind. Dann ist ein Ersatz auch ohne Probleme erhältlich.

Welche Leistungen mitversichert sind

Geht ein Nachbarskind oder der Hundesitter mit dem Hund spazieren und es entsteht dabei ein Schaden, übernimmt diesen die Versicherung. Da sich die meisten das Leben ohne Hundesitter gar nicht mehr vorstellen können, ist dies ein wichtiger Zusatz, der vielen zugute kommt. Das Laufen ohne Leine oder Maulkorb unterstützen die meisten Versicherungen ebenfalls. Manche erstellen allerdings die Auflage, den Hund an der Leine zu halten oder gefährliche Hunde mit einem Maulkorb auszustatten. Geschieht dies nicht, kann sie eine Schadensregulierung verweigern.

Die Leistungen der Haftpflichtversicherung für Pferde

Pferde sind ein völlig anderes Thema, da bei ihnen nicht nur eine Leine nötig ist, um sie zu bändigen. Je nach Versicherung sind Sach- und Personenschäden Standard, dazu kommen Flurschäden oder ein Weiderisiko, die als Zusatzoption gebucht werden können. Die meisten Versicherungen beziehen auch die Reitbeteiligung in die Versicherungsgrundlagen ein, da auch hier Schäden entstehen können, selbst wenn der Besitzer nicht einmal dabei ist. Daneben ist die Vertretung vor Gericht oder eine Auslandsreise mitversichert.

Die Bestimmungen innerhalb der Verträge

Wie die Leinen- oder Maulkorbpflicht, gibt es bei vielen Versicherungen die Auflage, dass der Reiter stets mit Sattel und Gebiss unterwegs sein muss. Andere schließen das Führen eines Handpferdes aus. Da es aber Reitweisen gibt, die auch ohne Gebiss auskommen, ist es bei diesen wichtig, auf die Auflagen zu achten. Fremd- oder Gastreiter sollten ebenfalls mitversichert sein. Vielen Versicherungen ist es auch gleichgültig, ob der Pferdebesitzer gebisslos oder über eine ungewöhnliche Zäumung verfügt, er versichert alles kategorisch.

Wann eine Versicherung die Kostenübernahme ablehnt

Die Versicherungen haben jederzeit die Möglichkeit, die Schadensregulierung abzulehnen. Dies geschieht meist aber nur in solchen Fällen, bei denen der Besitzer die Option gehabt hätte, das Tier von diesem Geschehnis abzuhalten und somit keinen Schaden zu verursachen. Nimmt ein Tierbesitzer die Versicherung zu oft in Anspruch, kann diese sich mit der Zeit auch zu einer Kündigung auf Gegenseitigkeit entscheiden, da sie die Versicherung nicht mehr als sinnvoll erachtet und den Versicherten für eine zu große Belastung empfindet.

Vergleichen Sie auch hier. 

Das Thema Deckungssumme

Die Deckungssumme bei Tierhalterhaftpflichtversicherungen ist immer auf mehrere Millionen Euro datiert. Diese Höhe ist auch wichtig, denn kommt es zu schwerwiegenden Schäden, kann dies den Versicherten mehrere tausend Euro kosten, wenn nicht gar Millionen. Fahren beispielsweise mehrere Autos ineinander, entstehen mehrere hunderttausend Euro. Kommt dann noch ein Personenschaden hinzu, geht der Betrag in die Millionen. Für Hunde gilt eine Deckungssumme von mindestens 3 Millionen, Pferde sind besser mit 5 bis 10 Millionen abgedeckt.

Wie hoch die Prämie ausfällt

Die Prämie wird jährlich von der Versicherung eingezogen. Bei Hunden gibt es bereits Angebote, die 58 Euro pro Jahr kosten, bei Pferden ist die Prämie etwas höher. Die Höhe lässt sich auch noch durch andere Faktoren beeinflussen. So haben beispielsweise Arbeiter im öffentlichen Dienst die Möglichkeit, bei Nachweis der Anstellung eine Vergünstigung zu erzielen. Des Weiteren ist es bei vielen Versicherungen möglich, einen Single- oder Seniorentarif zu buchen. Der Besuch in der Hundeschule lohnt sich ebenfalls, genauso wie die Anmeldung im Hundeverein.

Thema Selbstbeteiligung

Die Selbstbeteiligung trägt der Versicherte bei jedem Unfall selbst. Auf diese Weise sorgt die Versicherung dafür, dass sie bei kleineren Schäden nicht gleich in Anspruch genommen werden kann. Schäden bis zu dem genannten Betrag muss der Besitzer demnach selbst tragen. Diese kann sowohl 50 bis 200 Euro betragen und ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Allerdings sollte eine von vornherein teurere Versicherung nicht unbedingt mit einer hohen Selbstbeteiligung versehen sein, da der Besitzer ohnehin genügend für die Versicherung entrichtet.

Der Test der Stiftung Warentest

Im Jahr 2011 unternahm die StiftungWarentest einen Tierhalterhaftpflicht Vergleich und erläuterte den Lesern die unterschiedlichen Tarife. Inzwischen kann sich in Bezug auf die Prämie etwas verändert haben, die Beiträge sind aber seitdem relativ stabil geblieben. Der Stiftung kam es im Test vor allem darauf an, ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis zu bewerten. Die Versicherungen sollten allesamt eine Deckungssumme von 3 Millionen Euro aufweisen. Der Test bezieht sich hauptsächlich auf Hunde. Bei den meisten Anbietern ist eine Variante für Pferde erhältlich.

Mehr zur HUK und deren Tarife auf diesem Beitrag. 

Günstige Preise und gute Leistungen

Einen sehr günstigen Vertrag schließt man bei der NV oder der Baden-Badener ab. Sie kosten im Jahr 58 Euro und decken den Hund mit 5, beziehungsweise 3 Millionen Euro ab. Mietsachschäden übernimmt die Baden-Badener nicht, ebenso ist sie eingeschränkt, was den vorübergehenden Auslandsaufenthalt angeht. Deckschäden übernehmen sie beide, bezüglich des Welpenschutzes sind sie eingeschränkt. Direkt darauf folgt die HanseMerkur, die 59 Euro pro Jahr kostet, sämtliche Leistungen bietet, außer einen eingeschränkten Mietsachschutz und somit eine gute Alternative ist.

Die Versicherungen mit den höchsten Deckungssummen

Die Bruderhilfe, eine etwas unbekanntere Versicherung ist eine der führenden Versicherungen in Bezug auf die Tierhalterhaftpflicht. Die Prämie kostet jährlich 91 Euro, dafür sind Mietsachschäden, der Auslandsaufenthalt und Deckschäden eingeschlossen. Dieser Versicherung folgen die zwei Varianten der HUK (Huk24 und Huk-Coburg), die beide etwas günstiger sind, aber dieselben Leistungen beinhalten. Die Deckungssumme der drei Versicherungen beträgt 15 Millionen Euro.

Auch hier können Sie vergleichen. 

Lohnenswerte Versicherungen für Züchter

Da Züchter immer darauf schauen, dass auch die Welpen abgesichert sind, können sie bei der Alten Leipziger oder der Ergo eine gute Versicherung finden. Die Policen sind zwar mit 147 oder 150 Euro nicht gerade günstig, sichern aber sämtliche Leistungen, unter anderem auch den Welpenschutz, ab. Die Versicherungssumme beträgt bei der Ergo 10 Millionen Euro, die Alte Leipziger versichert die Tiere mit 5 Millionen Euro. Eine Alternative ist die Gothaer, die mit 87 Euro etwas günstiger ausfällt, 5 Millionen Euro abdeckt und ebenfalls Welpenschutz beinhaltet.

Ein wenig mehr zu den Versicherungen für Pferde

Bei den Pferden gibt es dreierlei Versicherungen, die Pferde zu günstigen Konditionen absichern. Die DFV sichert Pferde schon ab einer Prämie von 49 Euro pro Jahr ab, sofern sie das Stockmaß von 148 cm nicht überschreiten. Darüber kostet die Versicherung 85 Euro. Die DEVK sichert ebenfalls Pferde zu einem guten Preis ab. Die Uelzener sichert den Halter dagegen ab einem Preis von knapp 39 Euro im Vierteljahr ab. Alle drei Versicherungen bieten zudem Alternativen an, um das Tier weiter abzusichern, beispielsweise über eine OP-Versicherung.

Die Tierkrankenversicherung als Zusatzversicherung

Weder einen Hund, noch ein Pferd lässt sich vor etwaigen Verletzungen schützen. Die Tiere reagieren manchmal völlig unberechenbar und verletzen sich. Bei einem Hund kommen Tierarztkosten auf, bei einem Pferd sind diese oftmals drei- oder vierstellig. Daher ist es eine gute Idee, das Tier zusätzlich mit einer Krankenversicherung abzusichern. Innerhalb dieser sind sowohl ambulante als auch stationäre Behandlungen abgesichert. Dazu kommt die Kostenübernahme einer Operation. Allerdings müssen die Tiere auch hierfür wieder Voraussetzungen mitbringen.

Hier erfahren Sie alles zur Tierhalterhaftpflicht. 

Die Voraussetzungen der Tierhalterhaftpflicht beim Hund im Vergleich

Ein Hund muss mindestens 2 bis 4 Monate alt sein und darf bei den meisten Versicherungsanbietern ein Höchstalter von 4, 7 oder 9 Jahren nicht überschreiten. Des Weiteren ist es wichtig, welcher Rasse er angehört. Auch hier stellen sich die meisten Versicherungen quer, wenn es sich um einen Listenhund handelt. Aber auch Rassen, die unter rassetypischen Krankheiten leiden, sind für viele Versicherungen uninteressant oder sie verlangen vom Besitzer einen Aufschlag bezüglich der Prämie, da absehbar ist, dass später eine Operation fast unausweichlich scheint.

Die Voraussetzungen beim Pferd

Bei einem Pferd ist es ausschlaggebend, ob es sich dabei um ein Tier handelt, welches auch in Turnieren läuft. Denn durch die Teilnahme am Turnier ist es möglichen Gefahren und daraus resultierenden Verletzungen stärker ausgesetzt. Solche Tiere versichern die wenigsten Versicherungen. Freizeitreiter sind dagegen mit einer solchen Versicherung recht gut beraten, da sie ohne Weiteres versichert werden. Das Tier lässt sich schon im Fohlenalter versichern. Ebenso sind die Vor- und Nachsorgeuntersuchungen abgedeckt.

Stiftung Warentest rät zur reinen OP-Versicherung

Wenn es darum geht, ein Tier mit einer Krankenversicherung auszustatten, spricht sich die Stiftung Warentest deutlich gegen sogenannte Krankenvollversicherungen aus. Innerhalb einer OP-Versicherung ist das Tier meistens besser abgedeckt, was sich besonders im Alter bemerkbar macht, wenn bei dem Tier die eine oder andere OP unausweichlich ist. Zudem eine reine OP-Versicherung in den meisten Fällen auch viel günstiger ausfällt als eine Krankenvollversicherung.

Die Kosten für Hunde und Pferde

Ein Hund kostet bei der Uelzener in der reinen OP-Versicherung 188 Euro pro Jahr, Pferde kommen auf knapp 56 Euro im Vierteljahr. Liest sich beim ersten Mal doch etwas hoch an, doch wer sich Gedanken darüber macht, wie teuer eine eigentliche OP für ein Tier ausfällt und diese oft drei- oder vierstellig ist, denkt vielleicht ein weiteres Mal darüber nach, ob er sein Tier entsprechend versichert oder nicht. Eine solche Versicherung ist immer hilfreich, besonders wenn es um etwas mehr gemeinsame Lebenszeit geht.

Der Besitzer ist beruhigter

Sowohl mit einer Haftpflichtversicherung als auch OP-Versicherung für das Tier ist der Besitzer etwas beruhigter. Denn beispielsweise ein ruhiger Mensch wirkt auf Hund und Pferd viel selbstsicherer als jemand, der ständig Angst hat, es könnte zu einem Unfall oder Schaden kommen. Bei Letzteren macht sich der Hund eher noch selbständig auf die Suche nach Problemen. Denn wie man es so oft kennt: Man denkt, man benötigt keine Versicherung und wenig später beweist einem das Tier das Gegenteil und stellt einen Schaden an, der womöglich sehr teuer ausfällt.

Wechsel oder Kündigung

Ein Wechsel des Tarifs ist relativ einfach. Da sich von Jahr zu Jahr immer mal wieder etwas bei der Versicherung ändert, lohnt es sich, zu einem gegebenen Zeitpunkt die Möglichkeit zu ergreifen und sich mit der Versicherung in Verbindung zu setzen. Diese teilen einem entweder einen neuen und günstigeren Tarif zu oder teilen entsprechende Informationen zu Alternativen mit. Ist die Prämie noch immer zu hoch oder die Leistung zu gering, ist es möglich, den Vertrag zu kündigen. Dies erfordert nur ein knappes Schreiben und die Forderung einer Kündigungsbestätigung.

Tierhalterhaftpflicht Vergleich

Ein Tierhalterhaftpflicht Vergleich ist immer empfehlenswert, wenn man auf der Suche nach einer Hundehaftpflicht oder Pferdehaftpflicht ist. Da die Tiere nicht mit in der Privathaftpflicht versichert sind, ist eine Tierhalterhaftpflichtversicherung eine nötige Absicherung für den Besitzer als auch das Tier. Denn diese übernimmt im Schadensfall sämtliche Kosten und bewahrt den Besitzer vor einem finanziellen Desaster. Die Versicherung gibt es für Pferde und Hunde und ist mit unterschiedlich hohen Deckungssummen ausgestattet, die im Notfall wichtig ist.

Hier haben Sie die Möglichkeit, die besten Anbieter und Tarife zu vergleichen.

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Quellen: